Der Bund rechnet für die Schweiz 2026 neu mit einem realen BIP-Wachstum von 1,7 Prozent statt 0,9 Prozent.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft teilte am Donnerstag mit, die Prognose sei nach überraschend starken Wirtschaftsdaten deutlich angehoben worden. Die Erwartung für 2027 bleibt unverändert bei 1,6 Prozent.
Ausschlaggebend für die Revision waren laut Bund die jüngsten Daten zur Schweizer Konjunktur. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandprodukt ausserordentlich stark zu. Das Seco erwartet aber keine ungebremste Fortsetzung dieses Tempos im zweiten Halbjahr.
Ein Grund dafür ist die Zusammensetzung des jüngsten Wachstums: Fast die Hälfte des starken Plus im zweiten Quartal entfiel auf die Chemie- und Pharmabranche, die als volatil gilt. Gleichzeitig sieht das Seco weitere Zeichen einer Aufhellung. Unterstützend wirke auch der schwächere Franken, der der Exportwirtschaft zusätzlichen Rückenwind geben könne.





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